Liberté de conscience

Pour la laïcité

Pour la séparation de l'Etat et des Eglises

Le droit à la différence ne donne pas lieu à des droits différents

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Liberté de conscience a.s.b.l.

Jeudi, 14 Juillet 2016 05:41

communiqué

Communiqué

Konventionen mit den religiösen Gemeinschaften


Die Vereinigung „Liberté de conscience" stellt mit Bedauern fest, dass die Regierung am Mittwoch die Gesetze zur Anerkennung der religiösen Gemeinschaften verabschiedet hat.
Obwohl die drei Regierungsparteien sich öffentlich immer für einen laizistischen Staat ausgesprochen hatten, wurde im Koalitionsprogramm, vorsorglich mit Rücksicht auf die Oppositionspartei, nur an einer Überarbeitung („révision") der bestehenden Konventionen festgehalten.

Untragbar bleibt immer noch die Entscheidung der Regierung die Frage über den Artikel 106 im Referendum zu streichen. Die Antwort der Bürger auf diese Frage hätte es nämlich ermöglicht einen großen Schritt in Richtung Trennung von Staat und Kirche(n) zu gehen.

Nur eine rigorose Trennung zwischen dem Staat und den religiösen Gemeinschaften schafft die Garantie eines friedlichen Zusammenlebens aller Bürger, ob gläubig oder nicht, und verhindert eine Diskriminierung zwischen anerkannten und nicht anerkannten religiösen Gemeinschaften. In diesem Sinne sollte auch in dem neuen Kurs „Leben und Gesellschaft" verstärkt eine kritische Analyse aller Religionen und Ideologien angegangen werden. Es ist fraglich, ob KatechetInnen, welche bisweilen dem Bistum unterstanden und ein Glaubensbekenntnis abgelegt haben, die erforderliche Neutralität für diesen Kurs überhaupt aufbringen können.
Anstatt konsequent die bestehenden Konventionen abzuschaffen, geht die Regierung leider in Richtung einer Verlängerung dieser Konventionen und erkennt sogar eine weitere religiöse Gemeinschaft an. Diese unselige Entscheidung wird in Zukunft nur zu weiteren Forderungen nach Anerkennung führen und somit weder zu einer finanziellen Entlastung noch zu einer echten Trennung führen. Für die Vereinigung „Liberté de conscience" bleibt weiterhin ein laizistischer Staat, ohne falsche Kompromisse und ohne parteipolitisches Kalkül die einzig richtige Lösung!
„Liberté de conscience" (13.07.2016)

Mercredi, 14 Octobre 2015 05:48

CCAL: Das Schweigen der Lämmer

Weder Transparenz noch Fortschritt in Sachen Werteunterricht !
In Sachen Werteunterricht hatte Bildungsminister Meisch am 31. März 2015 in Anwesenheit von Premierminister Bettel und Justizminister Braz dem Cercle de coopération des associations laïques (CCAL) versprochen, alle drei Monate eine Zwischenbilanz des Fortschritts der Arbeiten der Arbeitsgruppe Werteunterricht zukommen zu lassen. Diese wird ja bekanntlich von dem mehr als umstrittenen Professor Oelkers und zwei Theologen (sic!) geleitet. 6 Monate später, am 1. Oktober, wäre demnach also schon der zweite Zwischenbericht fällig gewesen. Der CCAL muss aber leider feststellen, dass von Minister Meisch bisher noch überhaupt nichts zu hören war, weder am  1. Juli noch am 1. Oktober. Der Minister hat somit sein Versprechen gebrochen und es stellen sich daher eindeutig einige Fragen:
 
•Was sind die Ursachen für diese offensichtliche Lethargie im Bildungsministerium? 
•Ist die Arbeitsgruppe Werteunterricht überhaupt zusammengekommen? 
•Falls dies der Fall ist, wie funktioniert diese Arbeitsgruppe überhaupt? 
•Was wurde bisher von dieser Arbeitsgruppe ausgearbeitet?
 
Was den Inhalt der versprochenen Zwischenberichte angeht, kann der CCAL logischerweise keine Aussage tätigen, da diese nicht vorliegen. Die rezente parlamentarische Anfrage der LSAP-Abgeordneten Taina Bofferding und Georges Engel lässt aber befürchten, dass Minister Meisch ebenfalls nicht beabsichtigt sein Versprechen zu halten, was den Inhalt des Werteunterrichts betrifft und sich weigert die Philosophie als Leitdisziplin des Einheitskurses festzulegen. Was soll denn bitte die Alternative sein? Liebäugelt der Minister immer noch mit Theologie? Ist er etwa zu einem zahmen Lämmchen des Bistums mutiert? 
 
Minister Meisch sollte sich ein Beispiel nehmen an den Aussagen von Dr. Sophie Minette anlässlich einer von der Association luxembourgeoise des juristes catholiques organisierten Konferenz am 29. September im Grand Séminaire. Im Rahmen ihres Vortrages, welcher sich als klassisches Eigentor für die katholischen Organisatoren entpuppte, stellte Dr. Minette unmissverständlich klar, dass gerade die Methode der Philosophie, welche selbst die jüngsten Schüler dazu anregt, selbst zu denken, Ideen zu hinterfragen und den eigenen Standpunkt zu begründen, die adäquateste Methode sei für einen einheitlichen Werteunterricht welcher Schüler unterschiedlicher Kulturen und Herkunft vereint und eine demokratische Streit- und Verständigungskultur entwickeln soll. Dies bestätigt also wieder einmal die Herangehensweise des CCAL und widerspricht eindeutig den Thesen von Professor Oelkers. 
 
Der CCAL kritisiert, dass es in Sachen Werteunterricht bisher weder die versprochene Transparenz noch den angekündigten Fortschritt gibt. Dies darf man ungestraft als Beleg für Inkompetenz interpretieren, denn wenn es so weitergeht, wird der Werteunterricht auch dann noch nicht stehen, wenn Minister Meisch in Rente geht. Eine rezente Aussage des Ministers, dass der Start des Werteunterrichts um ein weiteres Jahr auf September 2017 nach hinten verschoben wurde, zeigt klar in diese Richtung.
 
Was aber macht Bildungsminister Meisch? Was macht Premier- und Kultusminister Bettel, mal abgesehen von der befremdlichen Tatsache, dass er den Papst um Rat fragt (sic!)? Und was machen die anderen Mitglieder einer Regierung, die sich Transparenz auf die Fahne schrieb und eingangs große Töne spuckte in Richtung Trennung von Kirche und Staat und Abschaffen des Religionsunterrichts? Sie schweigen. Wie die Lämmer.
 
Cercle de coopération des associations laïques
1, rue Jean-Pierre Sauvage
L-2514 Luxembourg
 
5. Oktober 2015
 

CCAL: Das Schweigen der Lämmer

Dimanche, 05 Juillet 2015 08:11

CCAL: Propositions pour un bon démarrage du cours unique vie et société

Depuis l’entrevue du 30 mars dernier au Ministère d’Etat, le Cercle de coopération des associations laïques a remercié les ministres Bettel, Meisch et Braz de l’accueil qu’ils leur avaient réservé et des propositions de participation qu’ils leur avaient adressées. Dans une lettre au Ministre Claude Meisch le Cercle avait proposé la participation de deux de ses collaborateurs au groupe de travail appelé à élaborer le contenu du nouveau cours. Il avait également envoyé un avis critique sur le document « vie et société » et une réfutation du professeur Oelkers comme un possible modérateur neutre dans l’élaboration du nouveau cours. Or, le Cercle de coopération des associations laïques attend toujours une réponse du Ministre Meisch à ses propositions et avis.

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Jeudi, 04 Juin 2015 21:08

Comment mettre en place un cours d’éducation aux valeurs pour tous ?

AHA Lëtzebuerg lädt am Freitag, den 19. Juni 2015 um 19.30 im Festsaal des Kulturzentrums Paul Barblé, rue des Romains (gegenüber der Gemeinde), L-8041 Strassen zu einem Vortrag (in französischer Sprache) von Dr. Caroline Sägesser, mit dem Titel „Comment mettre en place un cours d’éducation aux valeurs pour tous ?“ ein.

Comment mettre en place un cours d’éducation aux valeurs pour tous ?

Mardi, 24 Mars 2015 12:57

Retour vers un cours unique de religion ?

Le Cercle de Coopération des Associations laïques est préoccupé au plus haut degré par la tournure que prennent les travaux de préparation devant aboutir à l’introduction d’un cours unique « éducation aux valeurs ».Au lendemain de la publication de la nouvelle convention entre l’Etat et différentes communautés religieuses, présentée par le Gouvernement comme la séparation des églises et de l’Etat, les associations qui se sont depuis constituées en cercle de coopération avaient déjà fait état de leurs inquiétudes quant aux avancées réelles de cette convention.

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